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Sonntag, 24. April 2022

Suizid/Tablettenintoxikation

Suizid/Tablettenintoxikation

Die stationäre Aufnahme des Patienten der Patientin erfolgten wegen Tablettenintoxikation (à mg) in suizidaler Absicht. Vorbestehend eine Depression.

Der Patient Die Patientin war im Überwachungszeitraum auf der Intensivstation kardiorespiratorisch stabil.

Wir verlegen den Patienten die Patientin zur psychiatrischen Evaluation Weiterbehandlung in die psychiatrische Abteilung am Klinikum xxxxxxxxxxx.

Wir danken den Kollegen für die freundliche Übernahme und stehen Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.



Intox, ohne Suizidalität auf Intensiv :

Es erfolgte die Übernahme des Patienten von der Notaufnahme nach dem oben genannten Ereignis zum intensivmedizinischen Monitoring. Der Patient war bei Aufnahme wach und orientiert. Eine ausführliche Anamnese war bei vorherrschender Sprachbarriere nicht möglich (Der Patient spricht Russisch und wenig Deutsch). Mit Hilfe von elektronischer Übersetzung gab der Patient an unter viel Stress in der letzten Zeit gelitten zu haben und versicherte glaubhaft keine suizidale Absicht gehabt zu haben. Wir konnten mit der Ehefrau, -die besser Deutsch sprechen kann- ebenso die Aussagen vom Patienten bestätigten, jedoch bemerkte sie zyklische Depressiv-like Episoden, die im Durchschnitt 1x/Jahr auftreten und die ein Paar Tagen dauern, aus diesem Grund empfehlenswert wäre eine zeitnah psychiatrische Anbindung zur fachärztlichen Evaluation.

Herr/Frau xxxxxxxxxxxxxxxxx war kardiozirkulatorisch wie auch respiratorisch unauffällig. In der Notaufnahme wurde die Giftzentrale kontaktiert. Diese empfahl eine Monitorüberwachung bis zum nächsten Tag. Beim klinischen und laborchemischen Kontrolle am folge Tag zeigte sich erfreulicherweise keine Auffälligkeiten. Bei bekannten Schmerzen am linken Vorfuß wurde ein Röntgen durchgeführt, dieses zeigte ebenso keine Fraktur, hierfür empfehlen wir eine analgetische Therapie ggf. eine orthopädische Beurteilung im Verlauf.

Somit entlassen wir heute den xx.xx.20xx Herrn/Frau in kardiopulmonal stabilen Allgemeinzustand sowie bei subjektivem Wohlbefinden in Ihre geschätzte ambulante Weiterbetreuung.

Prozedere:
- Kontrolle vom Labor beim Hausarzt innerhalb einer Woche mit u.a.: BB, Na+, K+, Kreatinin, gGT, AP, GOT, GPT, Bilirubin, Quick.
- Eine orthopädische Beurteilung des Fußes links bei persistierenden Schmerzen. 
- Zeitnah psychiatrische Anbindung zur fachärztlichen Evaluation und ggf. Therapieeinleitung.



Intox, mit Suizidalität auf Intensiv :

Es erfolgte Aufnahme auf die Intensivstation von unserem Schockraum aufgrund von Vigilanzminderung bei Z.n. Tablettenintoxikation (à xxxxxxxxxxx mg) in suizidaler Absicht. Vorbestehend eine Depression. Die Patientin wurde hinter dem Auto in der Garage mit einer aufgelösten Flüssigkeit im Glas und Medikamente (Amitriptylin, Olanzapin, Prothipendylhydrochlorid) gefunden. Im Schockraum wurden arterielle BGA, 12-Kanal EKG, Labor sowie Drogen-Screnning durchgeführt und Naloxon verabreicht. Auf der Intensivstation wurde unterstützende Maßnahme mit Erwärmungstherapie und Substitution von VitB1 vorgenommen. Im Verlauf zeigte sich die Patientin komatös mit GCS 3 trotz der Gabe von Flumazenil, erfolgten Schädel-CT nativ. Hier zeigten sich keine auffälligen Befunde. Nach der intravenösen Gabe von Physostigmin verbesserte sich das Bewusstsein intermittierend.  Dies war jedoch nur von kurzer Dauer, sodass die Patientin am xx.xx.20xx bei GCS 3 sowie zunehmendem putridem Trachealsekret endotracheal  intubiert werden musste. 
Wir begannen eine antibiotische Therapie am xx.xx.xxxx mit Ampicillin/Sulbactam, radiologisch imponierten Infiltrate basal beidseits. 
Im weiteren Verlauf kam es langsam zu einer Vigilanzbesserung und Herr/Frau xxxxxxxxx konnte am xx.xx.20xx erfolgreich extubiert werden.

Die Patientin war im Überwachungszeitraum anschließend wacher, adäquater und kardiorespiratorisch stabil.

Nach RS mit den Kollegen aus der Psychiatrie verlegen wir die Patientin zur psychiatrischen Evaluation Weiterbehandlung in die psychiatrische Abteilung an der ZfP XXXXXXX.

Wir danken den Kollegen für die freundliche Übernahme und stehen Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.


Korrigiert vom OA J.S. :
Es erfolgte Aufnahme auf die Intensivstation von unserem Schockraum aufgrund von Vigilanzminderung bei Z.n. Tablettenintoxikation (siehe oben) in suizidaler Absicht. Vorbestehend eine Depression. Die Patientin wurde hinter dem Auto in der Garage mit einer aufgelösten Flüssigkeit im Glas und Medikamente (Amitriptylin, Olanzapin, Prothipendylhydrochlorid) gefunden. Im Schockraum wurden arterielle BGA, 12-Kanal EKG, Labor sowie Drogen-Screnning durchgeführt und Naloxon verabreicht. Auf der Intensivstation wurde unterstützende Maßnahme mit Erwärmungstherapie und Substitution von VitB1 vorgenommen. Im Verlauf zeigte sich die Patientin komatös mit GCS 3, so dass eine cCT-Untersuchung durchgeführt wurde. Hier zeigten sich keine auffälligen Befunde. Nach der intravenösen Gabe von Physostigmin verbesserte sich das Bewusstsein intermittierend.  Dies war jedoch nur von kurzer Dauer, sodass die Patientin am xx.xx.20Xx bei GCS 3 sowie zunehmendem putridem Trachealsekret endotracheal schutzintubiert werden musste.
Wir begannen eine antibiotische Therapie am xx.xx.xxxx mit Ampicillin/Sulbactam, radiologisch imponierten Infiltrate basal beidseits. In der mikrobiologischen Untersuchung des Trachealsekrets konnten Pneumokokken nachgewiesen werden. Laborchemisch waren die zwischenzeitlich erhöhten Entzündungsparemter im Verlauf rückläufig. 
Im weiteren Verlauf kam es langsam zu einer Vigilanzbesserung und Herr/Frau xxxxxxxx konnte am xx.xx.20xx erfolgreich extubiert werden. In der Folge hielt sich Herr/Frau XXXXXX respiratorisch stabil. 

Die Patientin war im Überwachungszeitraum anschließend wach, adäquater und kardiozirkulatorisch stabil. Die Sauerstoffsättigung unter Raumluft betrug 94% in der aBGA.

Nach RS mit den Kollegen aus der Psychiatrie und stattgehabtem psychiatrischem Konsil verlegen wir die Patientin zur psychiatrischen Weiterbehandlung ins ZfP xxxxxxxx.

Wir danken den Kollegen für die freundliche Übernahme und stehen Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.


Blutzuckerentgleisung

Blutzuckerentgleisung

Die stationäre Aufnahme des Patienten der Patientin auf unsere internistische Intensivstation erfolgte wegen hyperglykämischer Entgleisung und schwerer Ketoazidose bei bekanntem, insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 2.

Es lagen dreifach positive Ketone im Urin und eine schwere metabolische Azidose vor. Unter einer forcierten Volumentherapie und kontinuierlicher Insulintherapie waren Blutzucker und Ketose langsam rückläufig. Bei schwerer Exsikkose erfolgte eine bilanzierte Volumentherapie.

Bei erhöhten Infektparametern wurde eine kalkulierte Antibiose mit Ampicillin/Sulbactam begonnen. Ursächlich war am a.e. ein akuter Harnwegsinfekt

Zur Neueinstellung des Diabetes mellitus verlegen wir Herrn Frau in die endokrinologische Abteilung. Wir danken für die unkomplizierte Übernahme.

Montag, 27. Januar 2020

Exsikkose

Muster Brief 1:
Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig unter dem klinischen Bild einer progredienten AZ-Verschlechterung und Hypotonie. Eine Exsikkose bestand bereits seit einigen Tagen. 

/ Eine C2 Abusus ist bei der Patienten bekannt. Wir empfehlen eine umgehende Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wegen Alkohol und Drogen Abusus. /

Sein Blutlabor zeigt eine Vermiderte Nierenfunktion die rückläufig nach adäquaten Rehydratation maßnahmen war. Die im stationären Verlauf gemessene RR-Werte lagen wieder bei häufiger Tageskontrolle weitgehend im normotensiven Bereich.

Heute entlassen wir Herrn / Frau XXXXX beschwerdefrei in Ihre weiteren Behandlung.


Muster Brief 2:

Die stationäre Aufnahme erfolgte notfallmäßig unter dem klinischen Bild einer AZ-Verschlechterung und Exsikkose. Bei erheblichem Volumenmangel wurden dem Pat. in den ersten Stunden des Aufenthaltes fast 1 Liter an Elektrolytlösungen infundiert. Weiterhin besserte sich der Allgemeinzustandes deutlich. Die im stationären Verlauf gemessene RR-Werte lagen wieder bei häufiger Tageskontrolle weitgehend im normotensiven Bereich.

Der Patient ist beschwerdefrei Die Entlassung erfolgt heute den XX.XX.20XX.


Muster Brief 3:
Der Patient kam wegen AZ Verschlechterung und Exsikkose zur Stationären Aufnahme in die Innere Abteilung. Sein Blutlabor zeigt eine Vermiderte Nierenfunktion. Die Entzündungsparametern (CRP und Leukozyten) waren rückläufig nach adäquaten Rehydratation maßnahmen. 
Heute entlassen wir Herrn XXXXXX nach Rücksprache mit seinem XXXXX beschwerdefrei ins Pflegeheim XXXX in XXXXX.

Samstag, 18. Januar 2020

Hypoosmoläre Hyponatriämie

Die stationäre Aufnahme erfolgte bei der oben genannten Anamnese.
Laborchemisch zeigte sich eine hypoosmoläre Hyponatriämie von XX mmol/l (Osmolalität: XX mosmol/kg) im Rahmen einer hydropischen Dekompensation bei/nach XX.
Es erfolgte eine Flüssigkeitsrestriktion auf max. 1,5 Liter/d, sowie eine forcierte negativ Bilanzierung mittels XX. Darunter konnte der Natriumwert  langsam angehoben werden.  Hierunter sahen wir eine deutliche klinische als auch laborchemische Besserung der Patientin / des Patienten. Am XX stellte sich der Natriumwert bei XX mmol/l.
Wir entlassen Frau / Herrn XX in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Weiterbehandlung.

Hyperosmoläre Hyponatriämie

Die stationäre Aufnahme erfolgte bei der oben genannten Anamnese.
Laborchemisch zeigte sich eine hyperosmoläre Hyponatriämie von XX mmol/l (Osmolalität: XX mosmol/kg).
Klinisch stellte sich die Patientin / der Patient exsikkiert dar.
/
Die neurologische Symptomatik werteten wir nach neurologischer Vorstellung a. e. im Rahmen der Hyponatriämie.
Am XX erlitt der Patient / die Patientin einen generalisierten epileptischen Anfall. In der kranialen CT mit Angiographie vom XX ergab sich kein Hinweis auf eine akute Ischämie oder Blutung. Dieser werteten wir nach neurologischer Vorstellung a. e. im Rahmen der Hyponatriämie. Post-iktal und im stationären Verlauf zeigte sich der Patient / die Patientin kardio-respiratorisch stabil.
/
Wir werteten die Hyponatriämie als Folge der medikamentösen Therapie mittels XX. Nach Absetzen der Medikation und nach vorsichtiger Volumsubstitution erreichten wir hierdurch einen adäquaten Anstieg der Natriumwerte und der Serumosmolalität.
Die neurologische Symptomatik zeigte sich nach Normalisierung des Natriumspiegels rückläufig.
Wir entlassen Frau / Herrn XX in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Weiterbehandlung.

Hyperkalzämie

Die stationäre Aufnahme des Patienten / der Patientin erfolgte mit symptomatischer Hyperkalzämie (initialer Kalzium XX mmol/l).  Im EKG konnten keine Rhythmusstörungen dargestellt werden.
Ebenso fielen erhöhte Retentionsparameter im Sinne eines akuten Nierenversagens auf (Kreatinin XX µmol/l, Harnstoff XX mmol/l). Eine postrenale Genese konnte sonographisch ausgeschlossen werden.
/
Nach Pausierung der Vitamin-D-Supplementation sowie der kalziumretinierenden Diuretika-Therapie und initialer intravenöser Volumen-Applikation in Kombination mit einer forcierten diuretischen Therapie mittels Schleifendiuretika-Gabe sowie i.v. Bisphosphonaten konnte es zu einer Normalisierung der Plasma-Kalzium-Werte kommen.
Unter täglicher Dialyse konnte eine Normalisierung des Kalziumwertes erreicht werden.
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Frau / Herr XX war nach Erreichen der Normokalzämie wach, ansprechbar, orientiert und gab keine weiteren Schmerzen an.
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Das Parathormon zeigte sich im Rahmen der Hyperkalzämie auf XX ng/l supprimiert, so dass laborchemisch kein Anhalt für das Vorliegen eines primären Hyperparathyreoidismus bestand.
Die Immunfixation, Serumelektrophorese und Leichtkettenbestimmung im Serum fielen hier unauffällig aus.
Für die weitere Diagnostik wurde am XX eine Knochenszintigraphie durchgeführt, in welcher es auch keine Hinweise für Osteolysen gab.
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Wir führen die Hyperkalziämie am ehesten auf das metastasierte Tumorleiden zurück und empfehlen eine regelmäßige Verabreichung von Bisphosphonaten (z.B. Pamidronsäure XX mg i.v. alle XX Wochen).
Ursächlich für die oben angegebene Hyperkalzämie ist unseres Erachtens nach einer Kombination aus bestehender Vitamin-D-Supplementation, retinierender Diuretika-Therapie sowie milch- und kalziumhaltiger Ernährung sowie zusätzlicher Einnahme frei verkäuflicher Vitamin-D- und Kalzium-Präparate.
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Heute können wir Frau / Herr XX in deutlich gebessertem und kardiopulmonal stabilem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Weiterbetreuung entlassen.

Hypokaliämie

Die stationäre Aufnahme von Frau / Herrn XX erfolgte mit symptomatischer Hypokaliämie (initial Kalium XX mmol/l).
Im EKG zeigte sich initial XX. Hierunter zeigte sich der Patient / die Patientin hämodynamisch stabil.
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Wir werteten diese Elektrolyt-Entgleisung am ehesten im Zusammenhang mit der sequentiellen Nephronblockade mit XX und XX. Die Medikation wurde abgesetzt.
Wir werteten diese Elektrolyt-Entgleisung am ehesten als Folge der rezidivierenden Diarrhoen und Erbrechen.
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Es erfolgte nach Anlage eines zentralvenösen Katheters eine forcierte intravenöse und orale Kaliumsubstitution unter engmaschiger elektrokardiographischer sowie klinischer Kontrolle.
Unter den oben angegebenen therapeutischen Maßnahmen kam es zur Normalisierung des Kaliumwertes. Darunter zeigte sich im EKG sowie als in der Monitorüberwachung ein normofrequenter Sinusrhythmus ohne Anhalt für höhergradige Herzrhythmusstörungen.
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Wir entlassen Frau / Herr XX am XX in gutem Allgemeinzustand in Ihre stationäre Weiterbehandlung.

Hyperkaliämie

Die stationäre Aufnahme von Frau / Herrn XX erfolgte mit symptomatischer Hyperkaliämie (initial Kaliium XX mmol/l).
Im EKG konnte eine Bradykardie mit einer Herzfrequenz von XX/min bei ventrikulärem Ersatzrhythmus dokumentiert werden. Hierunter zeigte sich der Patient / die Patientin hämodynamisch stabil.
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Sonographisch konnte ein Harnstau ausgeschlossen werden.
Es erfolgte die Gabe von Natriumbicarbonat, intravenöse Volumengabe, Salbutamolinhalation, Furosemid und Insulin/Glucose. Hierunter zeigte sich weiterhin eine deutliche Hyperkaliämie, so dass die Anlage eines Shaldonkatheters und eine Hämodialyse am XX initiiert wurden.
Es erfolgte am XX die Anlage eines passageren Schrittmacherkabels.
/
Unter den oben angegebenen therapeutischen Maßnahmen kam es zur Normalisierung des Kaliumwertes. Darunter zeigte sich ein normofrequenter Sinusrhythmus.
Im Verlauf war Herr / Frau XX nicht mehr schrittmacherabhängig. Der Schrittmacher konnte am XX entfernt werden. Echokardiographisch konnte ein Perikarderguss ausgeschlossen werden.
Die Dialysebehandlung konnte pausiert werden und der Patient / die Patientin zeigte eine Eigenausscheidung.
/
Wir entlassen Frau / Herr XX am XX in gutem Allgemeinzustand in Ihre stationäre Weiterbehandlung.

Unterbringung nach PsychKG (Stationär aggressives Delir)

Während des stationären Aufenthaltes entwickelte Herr / Frau XX ein ausgeprägtes aggressives Delir bei räumlicher und zeitlicher Desorientierung.
Bei erheblicher Sturz- und Eigengefährdung erfolgte eine 5-Punkt-Fixierung. Daraufhin erfolgte eine Vorstellung bei unseren Kollegen der Psychiatrie, die eine Unterbringung nach Psych-KG initiierten.  In Rücksprache mit den Kollegen von der Psychiatrie wurde eine sedative und antipsychotische Medikation mit XX und XX begonnen. Am XX erfolgte eine erneute Begutachtung durch den Amtsarzt. Herr / Frau wurde zwischenzeitlich nach PsychKG bis zum XX untergebracht. In einem Eilbetreuungsverfahren wurde XX als Betreuer bestimmt.
Im Verlauf kam es unter der oben genannten Therapie zu einer Besserung der Symptomatik. Am XX konnte die Fixierung beendet werden.  Die Medikation konnte während des stationären Aufenthaltes schrittweise reduziert werden.

Übelkeit und Erbrechen durch Opiate

Die Aufnahme erfolgte aufgrund erheblicher Übelkeit mit Erbrechen.
Klinisch und radiologisch konnte ein Ileus ausgeschlossen werden.
Laborchemisch zeigten sich eine leichte Leukozytose sowie eine geringe Erhöhung der Nierenretentionsparameter.
Es erfolgten eine intravenöse Flüssigkeitsgabe sowie eine entsprechende antiemetische Therapie mit XX, worunter Herr / Frau XX im Verlauf beschwerdefrei war.
Während des stationären Aufenthalts war ein Kostaufbau problemlos möglich. In einer Sonographie des Abdomens zeigte sich ein unauffälliger Abdominalstatus. Zur weiteren Abklärung des Erbrechens führten wir eine Gastroskopie durch, die einen unauffälligen Befund zeigte. In der Zusammenschau der Befunde werteten wir das Erbrechen am ehesten als opiatbedingt.
Wir entlassen Frau / Herrn XX am XX in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre ambulante Weiterbehandlung.

Schwindel Abklärung

Die Aufnahme erfolgte aufgrund der o. g. Symptomatik.
Zunächst wurde elektrokardiographisch und laborchemisch ein akutes Koronarsyndrom als Ursache der Beschwerden ausgeschlossen. Die restliche laborchemische Untersuchung stellte sich unauffällig dar.
Ein durchgeführtes Langzeit-EKG zeigte keine höhergradigen Herzrhythmusstörungen oder signifikante Pausen oder Blockierungen. Echokardiographisch ergab sich eine gute systolische Pumpfunktion ohne relevante Vitien. Mehrfache Schellong-Test blieben unauffällig. Eine Langzeit-RR-Messung stellte keinen Anhalt für relevante Hypotonie dar.
Eine Abklärung durch unsere Kollegen der HNO blieb ebenfalls ohne wegweisenden Befund.
Hier konnte im cCT kein Hinweis für ein akutes Ereignis als Ursache der Beschwerden ausgemacht werden, die neurologische Untersuchung war unauffällig. Eine Duplexsonographie der hirnversorgenden Strombahnen blieb ebenso unauffällig.
Im BZ-Tagesprofil ergab sich keine relevante Hypoglykämie (morgens: XX mg/dl, mittags: XX mg/dl, abends: XX mg/dl, nachts: XX mg/dl).
Während des stationären Aufenthaltes kam es zu keinem erneuten Schwindel oder Sturzereignissen.
In Zusammenschau blieb die Ursache des rezidivierenden Schwindels weiterhin unklar.
Am XX konnten wir Herrn / Frau XX in stabilem Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbehandlung entlassen. Wir bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Positiver MRSA Screening

Im Rahmen eins MRSA-Screenings fanden wir bei Aufnahme eine Besiedelung mit MRSA im Nasen-/Rachenbereich, woraufhin die Patientin / der Patient während des stationären Aufenthalts in einem Einzelzimmer isoliert wurde. Zudem wurden nach Protokoll topisch desinfizierende Maßnahmen durchgeführt (bis XX einschließlich).
Wir bitten um Fortführung der Sanierung und Gewinnung von Abstrichen nach Beendigung. / In der Kontrollabstrichen vom XX war MRSA nicht mehr nachzuweisen.

  • Negativer MRSA Screening
Am XX ergab sich ein für MRSA negativer Rachenabstrich, so dass die Verdachtsisolierung aufgehoben werden konnte.

Somnolenz (Opiat bedingt)

Herr / Frau XX wurde aufgrund oben genannter Symptomatik und Anamnese stationär aufgenommen. Eine akute Hirnblutung als Ursache der Somnolenz konnte durch ein CCT ausgeschlossen werden.
Bei Verdacht auf eine Opiatüberdosierung als Ursache der Vigilanzminderung erfolgte eine antagonisierende Therapie mit Naloxon. Hierunter klarte der Patient / die Patientin rasch auf und war durchgehend orientiert.
In der Monitorüberwachung zeigte sich im Verlauf der Patient / die Patientin durchgehend kardiopulmonal stabil.
Wir modifizierten nach Rücksprache mit der Schmerzambulanz die Schmerztherapie wie unten angegeben.
Wir entlassen Frau / Herrn am XX in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche Behandlung und danken für die kollegiale Zusammenarbeit.

Somnolenz (Lithium bedingt)

Herr / Frau XX wurde aufgrund oben genannter Symptomatik und Anamnese stationär aufgenommen. Eine akute Hirnblutung als Ursache der Somnolenz konnte durch ein CCT ausgeschlossen werden.
Laborchemisch konnte als Ursache der beschriebenen Symptomatik ein erhöhter Lithiumspiegel von XX mmol/l festgestellt werden (therapeut. Bereich: XX mmol/l).  Unter intravenöser Flüssigkeitssubstitution fielen die Lithiumspiegel in den therapeutischen Bereich ab und es kam zu einer zügigen Besserung des klinischen Befindens. In der Monitorüberwachung zeigte sich durchgehend ein normofrequenter Sinusrhythmus ohne Nachweis von signifikanten Pausen, Blockierungen oder höhergradigen Herzrhytmusstörungen.
In Rücksprache mit unseren Kollegen der Psychiatrie ist eine Fortsetzung der Lithiumbehandlung in zunächst reduzierter Dosis (Dosis wurde auf XX mg reduziert) möglich, sollte jedoch unter engmaschiger Kontrolle der Lithiumspiegel, Elektrolyte und Nierenretentionsparameter erfolgen.
Wir entlassen Frau / Herrn XX am XX in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche Behandlung und danken für die kollegiale Zusammenarbeit.

Somnolenz (Benzodiazepin bedingt)

Herr / Frau XX wurde aufgrund oben genannter Symptomatik und Anamnese stationär aufgenommen. Eine akute Hirnblutung als Ursache der Somnolenz konnte durch ein CCT ausgeschlossen werden.
Bei Verdacht auf eine Benzodiazepinüberdosierung als Ursache der Vigilanzminderung erfolgte eine antagonisierende Therapie mit Flumazenil. Hierunter klarte der Patient / die Patientin rasch auf und war durchgehend orientiert.
In der Monitorüberwachung zeigte sich im Verlauf der Patient / die Patientin durchgehend kardiopulmonal stabil.
Wir entlassen Frau / Herrn XX am XX in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche Behandlung und danken für die kollegiale Zusammenarbeit.

Anaphylaktische Reaktion (Angioödem)

Die Aufnahme des Patienten / der Patientin erfolgte auf Grund eines Angioödems als Folge einer anaphylaktischen Reaktion auf XX. Es erfolgte die stationäre Aufnahme zur 24-stündigen Überwachung.
Unter medikamentöser Therapie mit Prednisolon und dualer antihistaminerger Therapie sowie Flüssigkeitssubstitution und Sauerstoffgabe kam es zu einer zügigen Rückbildung der Symptomatik. Auch das beschriebene Exanthem ging schnell zurück.
Die Blutgasanalysen zeigten jederzeit eine suffiziente Oxygenierung des Patienten / der Patientin.
Im weiteren stationären Verlauf zeigte sich die Patientin / der Patient asymptomatisch. Luftnot oder Tachykardien traten nicht mehr auf.
Laborchemisch zeigte sich eine moderate Erhöhung der Entzündungsparameter, ansonsten kein wegweisender pathologischer Befund.
Hinsichtlich der Genese des Angioödems erfolgte eine Bestimmung des C1 Esterase Inhibitors, wobei sich kein Hinweis auf einen Mangel zeigte.
Ambulant sollte eine weiterführende Allergiediagnostik durchgeführt werden und die Möglichkeit einer Desensibilisierung diskutiert werden. Ebenfalls sollte Herrn / Frau XX ein Notfallset verschrieben werden.
Nach einer Überwachungsphase von 24 Stunden können wir Frau / Herrn XX in kardiopulmonal stabilem Zustand in ihre geschätzte ambulante Weiterbehandlung entlassen.

Anaphylaktische Reaktion (Wespenstich)

Die Aufnahme von Frau / Herrn XX erfolgte zur 24-stündigen Überwachung nach anaphylaktischer Reaktion bei Z.n. Wespenstich und bekannter Wespengiftallergie.
Laborchemisch zeigte sich eine moderate Erhöhung der Entzündungsparameter, ansonsten kein wegweisender pathologischer Befund.
Es erfolgte eine medikamentöse Therapie mit Prednisolon und dualer antihistaminerger Therapie sowie eine Flüssigkeitssubstitution. Durch kühlende Umschläge und Hochlagerung des Arms besserte sich der Lokalbefund im Verlauf. In der Überwachung über 24 Stunden ergaben sich keine Hinweise auf weitere systemische Reaktionen auf den Wespenstich.
Ambulant sollte die Möglichkeit einer Desensibilisierung diskutiert werden. Ebenfalls sollte Herrn / Frau XX ein Notfallset verschrieben werden.
Nach einer Überwachungsphase von 24 Stunden können wir Frau / Herrn XX in kardiopulmonal stabilem Zustand in ihre geschätzte ambulante Weiterbehandlung entlassen.

Allg. anaphylaktische Reaktion

Allg. anaphylaktische Reaktion
Zusammenfassend stellte sich Herr / Frau XX mit einer anaphylaktischen Reaktion auf XX vor. Es erfolgte die stationäre Aufnahme zur 24-stündigen Überwachung.
Laborchemisch zeigte sich eine moderate Erhöhung der Entzündungsparameter, ansonsten kein wegweisender pathologischer Befund.
Unter medikamentöser Therapie mit Prednisolon und dualer antihistaminerger Therapie sowie einer Flüssigkeitssubstitution kam es zu einer zügigen Rückbildung der Symptomatik. Auch das beschriebene Exanthem ging schnell zurück.
Im weiteren stationären Verlauf zeigte sich die Patientin / der Patient asymptomatisch.
Ambulant sollte eine weiterführende Allergiediagnostik durchgeführt werden und die Möglichkeit einer Desensibilisierung diskutiert werden. Ebenfalls sollte Herrn / Frau XX ein Notfallset verschrieben werden.
Nach einer Überwachungsphase von 24 Stunden können wir Frau / Herrn XX in kardiopulmonal stabilem Zustand in ihre geschätzte ambulante Weiterbehandlung entlassen.