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Mittwoch, 11. September 2024
ICD-Auslösung
Koronarangiographisch zeigte sich das unten aufgeführte Ergebnis. Am XX.XX.24 erfolgte eine erfolgreiche Rekanalisation mit mehrfach PTCA und 2 x DES- Implantation in RCX. Für die Behandlung (CTO-RCA und ggf. D1-PTCA) verbliebener Stenosen wurde für den XX.XX.2024 einen Wiedervorstellungstermin organisiert. Wir bitten das oben aufgeführte Prozedere zu beachten.
Zur Reokklusionsprophylaxe empfehlen wir eine kombinierte Thrombozytenaggregationshemmung mit Clopidogrel 75 mg/die + ASS 100 mg/die + Rivaroxaban 15 mg/die für 7 Tage. Danach sollte die Gabe von Clopidogrel 75 mg/die und Rivaroxaban 15 mg/die für insgesamt 6 Monaten erfolgen. Nach 6 Monaten empfehlen wir eine Rivaroxaban-Monotherapie. Zur Sekundärprophylaxe haben wir die Medikation um einen CSE-Hemmer ergänzt.
Die Punktionsstelle im Bereich der A. radialis rechts war bei Entlassung unauffällig. Es sind während des stationären Aufenthaltes keine Komplikationen aufgetreten.
Die Entlassung erfolgte am XX.XX.2024 in gebessertem Allgemeinzustand in Ihre weitere ambulante Betreuung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
JJ
Samstag, 7. September 2024
Schmerzmedizin
Schmerzkonsil Anästhesie am XX.XX.2022:
Empfehlung in RS Dr. XXXX:
Metamizol 1g 1-1-1-1
Ibuprofen 600 mg 1-1-1 (reduziert)
Hydromorphon 4 mg ret. 1-0-1
Hydromorphon akut 1,3 mg nach Bedarf bis 6 x tgl. (falls 6 x abgerufen binnen 24 h -> Erhöhung Hydromorphon ret.)
Pregabalin 50 mg 1-1-1 (Dosissteigerung alle 3-7 Tage auf 300 mg/d; absolute Tagesmaximaldosis: 600 mg/d)
Pantoprazol 40 mg 1-0-0 solange Ibuprofen
Movicol oder Laxoberal solange Opiatdauertherapie
regelmäßige Kontrolle der Nieren- und Leberfunktion
Erfassen der VAS, bei unzureichender Analgesie über 7 Tage trotz Dosissteigerung, gerne Rekonsil
Mittwoch, 4. September 2024
Rezidiv eines paroxysmalen Vorhofflimmern mit spontaner Konversion in SR
Diagnosen:
Rezidiv eines paroxysmalen Vorhofflimmern, ED XX/2024
- EHRA-Score: 2a.
- CHA2-DS2-VASc Score: 6 Punkten.
- HAS-Bled Score: 4 Punkte.
- DOAK mit Apixaban.
- Aktuell: Spontane Konversion in SR am XX.XX.2024
Epikrise:
Die Übernahme von Herrn XXXX erfolgte nach // hausärztlich // zufällig dokumentiertem Vorhofflimmern in der kardiorespiratorischen Polysomnographie in unserem Schlaflabor dokumentierten am XX.XX.2024.
Nach Übernahme erfolgte eine ausführliche Aufklärung zur elektrischen Kardioversion sowie - aufgrund Unterbrechung der DOAK-Therapie vor einem Monat wegen eines Zahneingriffs - TEE zum Ausschluss von Vorhofthromben.
Im EKG vom XX.XX.2024 um 08:30 Uhr zeigte sich jedoch ein normofrequenter Sinusrhythmus (SR) mit 70/min bei Linkstyp und einem R/S-Umschlag in V5, mit bekanntem kompletten Linksschenkelblock (Sgarbossa-Kriterien 0 Punkte).
Daher Verzicht auf die transösophageale Echokardiographie und die elektrische Kardioversion bei spontaner Konversion in den Sinusrhythmus.
Wir bitten um die Fortführung der Antikoagulationstherapie mit Apixaban (Eliquis) 5 mg 2x täglich und um Selbstüberwachung des Rhythmus, ggf. durch Langzeit-EKG beim Hausarzt/Kardiologen. Die Betablockertherapie mit Bisoprolol haben wir wie oben ersichtlich erhöht. Bei einem Rezidiv bitten wir um Überweisung zur elektrischen Kardioversion (eCV), ggf. zusätzlich um den Beginn einer antiarrhythmischen Therapie mit z.B. Amiodaron.
Wir entlassen Herrn XXXX in kardiopulmonal stabilem Allgemeinzustand in Ihre geschätzte ambulante Weiterbetreuung.
Prozedere: Weitere ambulante kardiologische Anbindung mit regelmäßigen echokardiographischen - sowie LZ-EKG-Kontrollen.
Entlassmedikation:
Bisoprolol 2,5 mg 1-0-1, erhöht
Apixaban 5 mg 1-0-1, dauerhaft